Sprichwörtlich ist gut gemeint manchmal das Gegenteil von gut gemacht. Besonders ältere, zeitlebens an Geduld gewöhnte Menschen bedenken oft zu wenig, welche Nachteile allein mit einem zeitlichen Aufschub bei letztwilligen Zuwendungen verbunden sein können. Wer hätte gedacht, dass sich selbst…

Antonia lebt seit vielen Jahren sehr zurückgezogen und allein mit ihrem Hund. Eines Tages zerbricht sie sich den Kopf darüber, was einmal mit ihm geschieht, wenn es sie nicht mehr gibt. Ihr ist sehr wichtig, ihren Liebling gut versorgt zu…

Grundsätzlich kann jeder nur für sich selbst letztwillige Anordnungen vorsehen, also nicht etwa auch über den Nachlass einer anderen Person eigenmächtig bestimmen. § 586 des Allgemeinen bürgerlichen Gesetzbuchs (ABGB) sieht zudem vor, dass in der Regel ein und dieselbe schriftliche…

Erst ein Jahr später erfuhr Anita durch Zufall vom Tod ihres leiblichen Vaters. Man erzählte ihr, dass dieser sie und ihren Bruder je zur Hälfte als testamentarische Erben einsetzte. Nachdem Anita ihren Vater nie kennen gelernt hatte, führte sie dieser…

Wie generell in allen Rechtsstreitigkeiten, gilt es auch in Erbschaftsangelegenheiten so viele Informationen und Nachweise zu sammeln, wie irgend möglich, um dadurch seine Ausgangsposition zu stärken und die eigenen Chancen für das Obsiegen in einer drohenden Auseinandersetzung möglichst realistisch einschätzen…

Während Anton damit beschäftigt ist, alle Vermögenswerte seines gerade verstorbenen Vaters aufzulisten, stößt er auf dessen alten Revolver. Da er als testamentarischer Universalerbe eingesetzt wurde, denkt er sich: „Wahnsinn, jetzt bin ich endlich stolzer Besitzer einer richtigen Waffe!“ Aber kann…

Der Oberste Gerichtshof hat in einer Entscheidung vom 28.09.2017, 2 Ob 78/17k, NZ 2017/164, 468, JBl 2018, 56, Zak 2017/743, 436, EF Z 2018/42, 83, endlich die seit langem strittige Frage beantwortet, wen im Streitfalle die Beweislast für die Echtheit…

Ist mein Pflegekind erbberechtigt? ______________________________________________________________________________ Antwort: An sich nein, außer es wird adoptiert oder testamentarisch bedacht. Fotonachweis:Foto und Fotobearbeitung: Sarah Hettegger, © Copyright 2019

Wer ein Erbe ausschlägt verzichtet unwiderruflich auf seinen Anteil am Nachlass (siehe dazu den Blog vom 14.08.2015: „Achtung! Die Ausschlagung einer Erbschaft ist unwiderruflich!“). Die Gründe dafür sind vielfältig. Manche wollen mit dem Verstorbenen auch nach dessen Tod einfach nichts…