Lebenslauf

MMag. Dr. Johann Schilchegger

Rechtsanwalt

  • Geboren 1967
  • Eingetragener Rechtsanwalt seit 1998
  • Höhere Technische Bundeslehranstalt Salzburg, Fachrichtung Hochbau
  • Studium der Betriebswirtschaft in Graz, Spezialgebiete Treuhandwesen und Industriebetriebslehre
  • Studium der Rechtswissenschaften in Graz, Spezialgebiet Finanzrecht
  • Dissertation zum Thema “Ertragsteuerrechtliche Rahmenbedingungen bei Holdingkonstruktionen”

Publikationen

Bücher

Schilchegger/Kieber,
Österreichisches Verlassenschaftsverfahren, 2. Auflage Verlag LexisNexis (2015), ISBN 978-3-7007-6155-6

Schilchegger/Gruber
Verschwiegenheitspflichten gegenüber Erben Verlag LexisNexis (2013), ISBN 978-3-7007-5522-7

Schilchegger/Gruber
Österreichisches Verlassenschaftsverfahren, 1. Auflage Verlag LexisNexis (2012), ISBN 978-3-7007-5263-9

Aufsätze

Schilchegger/Brucker
Die Veredelung des beschränkten deutschen Erbscheins durch das österreichische Ausfolgungsverfahren, ZErb 2014/6, 153

Schilchegger
Des Verlassenschaftskurators letzte Gelegenheit auf Entschädigung, Zak 2014/203, 109

Schilchegger
Testament unter strengen Formvorschriften, SN-Stb 30.12.2013

Schilchegger
Europäische Union revolutioniert Erbrecht, SN-Stb 16.04.2013

Schilchegger
Die Haftung des Steuerberaters für Notariatsgebühren, SWK 2004 W 89

Schilchegger
Zur Verjährung von Steuerberatungshonoraransprüchen, SWK 2000 W 55

Schilchegger
Steuerfalle Formularmietvertrag, SN-Stb 06.12.1997

Schilchegger
Betrieblich veranlasste Geldstrafen, SN-Stb 25.10.1997

Schilchegger
Die steuerliche Attraktivität liechtensteinischer Stiftungen, RdW 1997, 231

Schilchegger
Zum Harmonisierungsdefizit der Europäischen Union im Bereich direkter Besteuerung von Unternehmen, AnwBl 1997, 170

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Eine Schenkung ist nach ständiger Rechtsprechung grundsätzlich nicht zu vermuten und von demjenigen zu beweisen, der ihr Vorliegen behauptet (OGH 23.04.2015, 1 Ob 61/15z, ecolex 2015/399, 946). Zur österreichischen Rechtslage postuliert der Oberste Gerichtshof laut einer richtungsweisenden Entscheidung (in verstärktem…
Das Bundespflegegeldgesetz (BPGG) sieht sieben Stufen vor, nach denen sich die Höhe des monatlichen (zwölfmal jährlich) gebührenden Pflegegelds bemisst. Entsprechend bedeutsam ist also die Einordnung Betroffener. § 4 Abs 2 BPGG normiert dazu folgende Rahmenbedingungen: Stufe 1: für Personen, deren…
Das Pflegegeld nach den Bestimmungen des Bundespflegegeldgesetzes (BPGG) hat den Zweck, in Form eines Beitrags pflegebedingte Mehraufwendungen pauschaliert abzugelten, um pflegebedürftigen Personen soweit wie möglich die notwendige Betreuung und Hilfe zu sichern sowie die Möglichkeit zu verbessern, ein selbstbestimmtes, bedürfnisorientiertes…
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