Immer wieder kommt es vor, dass nach fremdverschuldeten Unfällen, ärztlichen Behandlungsfehlern und dergleichen, die von den daraus resultierenden Schmerzen betroffene Person verstirbt, noch bevor das Schadensereignis mit den Schädigern bzw deren Haftpflichtversicherungen reguliert werden konnte. In derartigen Konstellationen stellt sich…

Jedem potenziellen Erben steht es frei, ein Erbe nicht anzunehmen. Das kann vielfältige Gründe haben und ist auf unterschiedliche Weise zu erreichen. Lebzeitig bietet sich der Abschluss eines Erbverzichtsvertrags an. Nach Eintritt des Todesfalls genügt es in Österreich (im Gegensatz…

Bei erster Durchsicht der persönlichen Habseligkeiten Verstorbener tauchen neben anderen Überraschungen nicht selten Objekte auf, mit denen niemand wirklich gerechnet hat. Dazu gehören Waffen aller Art, die von an sich friedfertigen Menschen aus den unterschiedlichsten Gründen gesammelt oder „vorsorglich“ angeschafft…

Noch bevor die jagdliche Trauerschar den „Standesbruch“ auf der linken Hut-Seite befestigt hat, sollte die Nachfolge in der Jagdpacht des verstorbenen Jägers geklärt oder zumindest andiskutiert worden sein. Die Jagdgesetze der Bundesländer Salzburg, Wien und Niederösterreich enthalten nämlich durchaus kurze…

Sprichwörtlich ist gut gemeint manchmal das Gegenteil von gut gemacht. Besonders ältere, zeitlebens an Geduld gewöhnte Menschen bedenken oft zu wenig, welche Nachteile allein mit einem zeitlichen Aufschub bei letztwilligen Zuwendungen verbunden sein können. Wer hätte gedacht, dass sich selbst…

Der Vorbehalt eines Wohnungsgebrauchsrechts zählt zu den gebräuchlichsten Instrumentarien jeder professionellen Übergabeplanung. Sie ist in den meisten Fällen steuerneutral, löst (etwa im Gegensatz zu einem Fruchtgenussrecht) keine regressrelevanten Einkünfte zur Pflegekostenabdeckung aus (siehe Blog vom 24.11.2017) und eignet sich bei…

Die Vertretung und Verwaltung der Verlassenschaft steht gemäß § 810 Abs 1 ABGB grundsätzlich den Erben zu, sobald sie ihr Erbrecht hinreichend ausgewiesen und gültige Erbantrittserklärungen abgegeben haben, es sei denn, das Verlassenschaftsgericht trifft anderslautende Anordnungen. Werden hingegen keine oder…

Noch nicht gezeugte Personen sind in der gesetzlichen Erbfolge unbeachtlich. Sie können allerdings mit letztwilliger Verfügung bedacht werden, also etwa in einem Testament, in einem Vermächtnis oder einem Erbvertrag. Für sie ist durch das Verlassenschaftsgericht von Amts wegen oder auf…

Zwischen dem Tod des Verstorbenen und der gerichtlichen „Einantwortung“ seines Nachlasses an die Erben findet in Österreich das so genannte „Verlassenschaftsverfahren“ statt, im Zuge dessen ein örtlich zuständiger Notar als „Gerichtskommissär“ die Vermögenstransformation quasi aufzubereiten und zu managen hat. Dieses…